Longboard Kaufratgeber – Tipps von den Apollo-Profis

Du willst dir ein Longboard kaufen, aber bist nicht sicher, welches das Richtige für dich ist. Gerade als Anfänger solltest du ein paar Dinge beachten, damit du mit deinem Longboard einen optimalen Start hinlegen kannst und von Anfang Spaß hast. Es geht natürlich einerseits um das richtige Equipment, andererseits aber auch darum, dass dein erstes Longboard dafür verantwortlich sein wird, ob du dabei bleibst oder schnell wieder aufgibst. Und wir wollen, dass du besser wirst und du soviel Spaß am Boarden hast und Fortschritt in deinem Können erlebst, dass du einfach immer besser werden willst. Hier kommen unsere wichtigsten Tipps zum Thema Longboard kaufen.

 

Unser Kaufratgeber für Longboards für dich:

 

>>Ich bin Anfänger und will mein erstes Board kaufen. Worauf sollte ich achten?

Dein erstes Longboard hängt vor allem von einem ab:  Der Größe des Boards im Verhältnis zu deiner Körpergröße und Schuhgröße. Für ganz kleine Einsteiger haben wir unsere Midi Longboards, die nächste Größe ist sind dann die Modelle Matei / Suva / Makira. Ab ca. 1,50 m Körpergröße kannst du aus unserem Sortiment frei wählen.

Außerdem sollte dein Board zu deinem Gewicht passen. Bei Longboards ist ein gewisser Flex, d.h. der Effekt einer Federung erwünscht und wir haben hauptsächlich Boards mit recht universellem Flex im Sortiment.  Unsere Boards  sind perfekt für Fahrer von 40/50kg bis 80kg Körpergewicht, aber es gibt bei uns auch Modelle für besonders leichte oder kräftige Fahrer.

 

>> Fancy Board oder Longboard?

Fancy Boards sind eine tolle Möglichkeit, ein Board dabei zu haben ohne die Hände voll zu haben. Wir empfehlen Fancy Boards vor allem dann,  wenn du unterwegs in die Bahn wechselst, du ein Board im Rucksack  transportieren willst oder wenn du mit dem Rad unterwegs bist, so kannst du auch unterwegs jeden coolen Spot mitnehmen.
Bequemer und schneller bist du mit einem Longboard, aber das macht einfach keinen Spaß, wenn du in vollen Innenstädten unterwegs bist oder unterwegs in die Straßenbahn wechseln musst.

 

>> Thema Longboard Rollen: Gibt es Unterschiede für Anfänger und Fortgeschrittene? 

Je härter eine Rolle, desto schneller ist dein Board  durch den sog. Rollwiederstand und umso schneller kommt es zu einem ungewollten Slide, d.h. die Rollen rutschen beim Kurven fahren.
Weichere Rollen dämpfen besser und sind angenehmer in den Füssen und Knien, sie bremsen aber dafür auch etwas mehr und rutschen später weg.

Wer mit dem Longboard sliden will, greift eher zu härteren Rollen. Dabei gilt folgende Faustformel: Je höher die Zahl für die Rollenhärte, desto härter die Rollen. Ein gutes Mittelmaß für Einsteiger und Komfortbewusste ist 78A, allerdings musst du die Slides wirklich forcieren. Willst du weniger stark forcieren müssen, aber noch eine gute Kontrolle haben, greif zu 83A Rollen.

 

>> Sicherheit, Material und Bruchfestigkeit: Was ist ein absolutes Muss beim Longboardkauf und auf welches Material sollte ich verzichten?

Wir sagen: Es sollten schon Wheels aus einer Gummimischung sein, nicht nur aus PE wie bei vielen anderen in der Einstiegspreisklasse. Schau auch auf vernünftige Kugellager und achte hier nicht nur auf die ABEC. Sie sagt zwar etwas über die Fertigungstoleranz des Lagers aus, aber was nützt eine geringe Toleranz bei billigem oder zu weichem Material?

Bei der Auswahl der Hölzer für das Deck kann schnell am falschen Ende gespart werden. Das Ergebnis sind Boards, die sehr schnell brechen. Wir lassen deshalb die Hölzer für unsere Decks direkt in der Fertigung aus ganzen Stämmen schneiden. So haben wir die Kontrolle über die Art und die Qualität der Hölzer. Eine weitere wichtige Komponente ist der Kleber, der bei der Fertigung deines Longboards verwendet wird. Er muss flexibel bleiben und darf nicht zu sehr härten, denn hart ist jedes Board unflexibel und bruchanfällig.

 

>> Gibt es bei Apollo Rücknahmeregeln? Wir kulant sind wir?

Wir sind von der Qualität unserer Longboards absolut überzeugt und tauschen gern ein Board aus, das unseren eigenen Qualitätsanforderungen in der Praxis nicht genügt.

Aber denk daran: Boards, die an den Tips plattgestoßen sind – also vor die Wand geflickt wurden – oder von einem Auto überfahren wurden, sind von unserem Qualitätsrichtlinien ausgenommen. Ein Longboard ist nun mal kein Trickboard.