Mit deinem Longboard Pushen und Bremsen – so geht’s

Als Einsteiger ist das wichtigste am Anfang das Fundament, auf dem man steht. Deshalb ist es wichtig, dass du ein passendes Longboard hast. Für Anfänger geeignete Longboards zeichnen sich dadurch aus, dass sie stabiler und vor allem robuster in der Verarbeitung sind. Sie haben ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis für jeden Beginner. Für deine ersten Fahrversuche haben wir ein paar einfach umzusetzende Tipps:

 

Longboard Tipps: Beschleunigen

Grundsätzlich kannst du auf zwei Arten mit deinem Longboard in Fahrt kommen: Über Pushen und Pumpen. Wir erklären dir heute das Pushen:

Pushen ist die wichtigste Basic-Fähigkeit eines jeden Fahrers – es bedeutet, das Board durch Treten, ähnlich wie du es vielleicht auch vom Skateboard oder Roller kennst, in Fahrt zu bringen.

Der vordere Fuß wird knapp hinter der „Nose“ (dem vorderen Teil) des Boards abgestellt. Als nächstes senkst du deinen Oberkörper ein wenig nach vorne und die Hüfte sinkt ab. Dann bringst du mit einem kräftigem Anstoß mit dem Bein das Longboard in Bewegung. Das heißt: Dein Fuß steht auf dem Brett, der andere Fuß stößt das Board vom Boden nach vorne ab.

Wichtig ist: Das Standbein hat die Fußspitze in Fahrtrichtung. Du beugst dein Knie und balancierst dein Gewicht. Dein Körperschwerpunkt sollte über dem Brett und nahe an der Vorderachse des Boards liegen. Setze deinen Fuß mittig auf, damit dein Brett geradeaus rollen kann.

Dein Pushbein soll frei neben dem Brett schwingen, du kickst den Boden am besten mit dem Fußballen. Willst du schneller beschleunigen, beuge das Knie deines Standbeins tiefer, um mit dem Spielbein stärker abstoßen zu können. Der Bodenkontakt sollte immer hinter dem Standbein liegen und der Push nach hinten passieren.

 

Das Longboard bremsen

Wenn du sicher auf deinem Longboard stehst und die ersten Meter gerollt bist, willst du sicher auch bremsen können. Zum Bremsen haben wir heute zwei verschiedene Varianten für dich. Bitte übe zunächst auf ebener Strecke!

Die Fußbremse

Die erste Möglichkeit, mit dem Longboard anzuhalten, ist gleichzeitig einfacher und vor allem auch ungefährlicher als das Abspringen. Setze deinen hinteren Fuß beim Fahren auf dem Boden neben dem Board auf und übe vorsichtig Druck aus – lass ihn also schleifen und vergrößere langsam den Druck. Es gilt: Je stärker du die Belastung auf den Fuß gibst, desto größer ist auch die Bremswirkung.

Das Abspringen

Egal, ob aus Kontrollverlust oder als echte Bremstechnik: Abspringen ist definitiv eine Möglichkeit, mit dem Longboard zu bremsen. Wichtig ist, dass du dich auf das Abspringen vor allem durch Anspannen der Beinmuskulatur vorbereitest und dann auf glattem Boden nach vorn gerichtet abspringst. Dass das Abspringen dabei gefährlich ist und du dafür nicht auf Wiese oder Randstreifen steuern solltest, versteht sich von selbst – hier würdest du abrupt nach vor geschleudert werden und könntest dich kaum abfangen.

Übe das Bremsen am Anfang vor allem zunächst aus geringer Geschwindigkeit und auf ebenen Flächen. Trage auch Schutzkleidung (Helm und Protektoren), um dich nicht zu verletzen.